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Im Mittelpunkt steht der Mensch

Leitbild für die [Stadt Minden] - verabschiedet am 15. Dezember 2000 vom Rat der Stadt Minden

Bereit für die Zukunft

Minden - Historische Stadt voller LebenMinden ist eine lebendige
Mittelstadt mit 87.000 Einwohnern und gleichzeitig Wirtschafts- und
Dienstleistungszentrum für eine Region mit 450.000 Menschen. Sein
gesunder Branchenmix, seine Anbindung über Schiene, Fern- und
Wasserstraßen und seine zentrale Lage im europäischen Wirtschaftsraum
sind herausragende Standortfaktoren. Als grüne Stadt am Wasser, wo sich
Weser und Mittellandkanal kreuzen, bietet Minden eine hohe
Lebensqualität für Einwohnerinnen und Einwohner sowie Gäste. Das
kulturelle Angebot ist überdurchschnittlich, die Menschen engagieren
sich sportlich, sozial oder gesellschaftspolitisch.

Mindens Identität wird stark geprägt durch seine 19 Orts- und
Stadtteile. Sie alle haben ihre eigene, zum Teil weit zurückreichende
Geschichte und pflegen und bewahren ihre Traditionen. In den gewachsenen
Nachbarschaften vor Ort spielt sich ein großer Teil des Alltagslebens
der Menschen ab.

Minden gehört zu den ältesten und traditionsreichsten Städten in
Nordwestdeutschland: 1998 wurde das 1200-jährige Stadtjubiläum gefeiert.
Im Mittelalter zählte die Stadt als Bischofssitz und Hansestadt zu den
bedeutendsten politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentren;
hier gingen Kaiser und Könige ein und aus. Der mittelalterliche Dom und
die anderen historischen Kirchenbauten symbolisieren die 1200-jährige
Geschichte des christlichen Glaubens. Nach dem 30-jährigen Krieg wurde
Minden brandenburgisch-preußische Garnisonsstadt und Regierungssitz. Mit
der Köln-Mindener Eisenbahn war die Stadt bereits 1847 an das seinerzeit
modernste Verkehrssystem angeschlossen.

Die reiche Geschichte Mindens spiegelt sich noch heute im Stadtbild und
in einer traditions- und selbstbewussten Bürgerschaft. Minden lebt aus
seinen Quellen.

Wege in die Zukunft

Das Leitbild für die Stadt Minden soll Ziele und Visionen für die
künftige Entwicklung der Stadt beschreiben und Identität stiften. Das
entscheidende Kriterium bei seiner Erarbeitung sollte die größtmögliche
Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sein.

Das Mindener Leitbild ist Dach für weitere Zukunftsprozesse in der Stadt
Minden: Es ist dem Gedanken der nachhaltigen Entwicklung der Kommune in
globaler Verantwortung im Sinne der Lokalen Agenda 21 verpflichtet. Es
greift die zentralen Entwicklungsziele des Marketingkonzeptes der Minden
Marketing GmbH auf. Es integriert die Leitziele des Projektes
"Bildungsnetz Minden" zur Optimierung der Schul- und Bildungslandschaft
in Minden. Es knüpft an das "Leitbild für das Dienstleistungsunternehmen
Stadt Minden" an.

Das Leitbild für die Stadt Minden soll ein Orientierungsrahmen für alle
sein, die an der zukünftigen Entwicklung der Stadt arbeiten. Es richtet
sich somit an alle Bürgerinnen und Bürger, nicht nur an Politik und
Verwaltung. Es soll die vielfältigen Aktivitäten bündeln und auf
gemeinsam gefundene Ziele ausrichten. Es beschreibt Minden in einer
Vision, die in vielen Teilen erst noch Wirklichkeit werden muss. Es soll
so als Brücke dienen zwischen der Gegenwart und einer menschenwürdigen
und gerechten Zukunft.

Es lädt dazu ein, die Zukunft Mindens zu gestalten.


Viel wird sich ändern

Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sind nicht mit Lösungen des 20.
Jahrhunderts zu bewältigen

Neue Wege sind zu suchen, neue Denkweisen zu entwickeln. Dazu muss aber
auch bekannt sein, wie die Welt in den nächsten Jahrzehnten aussehen
wird. Zukunftsforscher benennen große Entwicklungslinien, die
Megatrends. Die Auseinandersetzung mit diesen war ein wesentlicher
Schritt der Leitbildentwicklung für Minden.

Das Zusammenleben wird sich in dem Maße ändern, wie das
Durchschnittsalter der Menschen steigt und weniger Kinder geboren
werden. In der Gesellschaft wird es künftig eine breite Schicht von
Menschen über 60 Jahren geben, die nicht erwerbstätig sind, aber noch
sehr aktiv sein können. Steigen wird aber auch die Zahl der Menschen,
die über lange Jahre pflegebedürftig sind.

Die Entwicklung der Altersstruktur unserer Gesellschaft und die
ungleichen Lebensbedingungen weltweit werden mehr Menschen aus anderen
Kulturkreisen zu uns führen. Das erfordert enorme Integrationsleistungen
unserer Gesellschaft und wird sie gleichzeitig verändern.

Das System Familie gerät angesichts rasanter gesellschaftlicher
Veränderungen auch in der Arbeitswelt zunehmend unter Druck.
Verlässliche Lebensplanungen werden schwierig. Hier werden sich andere,
nachbarschaftlich-ehrenamtliche ebenso wie professionelle Netzwerke
entwickeln müssen, um Einzelne bei der Bewältigung ihres Alltags zu
unterstützen.

Traditionelle Werte werden in Frage gestellt. Solidarität mit
benachteiligten Gruppen ist gefährdet. Die Unterordnung unter
gemeinschaftliche gesellschaftliche Normen (Familie, Kommune, Staat,
Kirche) ist nicht mehr selbstverständlich. Vorbilder fehlen - ebenso das
Vertrauen in übergeordnete Entscheidungsträger und Politiker.

Computernetze und virtuelle Welten werden alle Bereiche des Lebens
durchdringen - und das nicht nur am Arbeitsplatz. Grenzen zwischen
Realität und Virtualität werden weniger wichtig. Kontaktarmut und
geänderte Kommunikationsstrukturen können ebenso die Folge davon sein
wie geänderte Mediennutzung und bessere Information.
Nutzungsmöglichkeiten und Zugänge zu den neuen Informationstechnologien
sind heute jedoch noch ungleich verteilt. Wer schlechter an
Informationen kommt, wird auch zunehmend weniger an der Gesellschaft
teilhaben können.

Schließlich steht die Menschheit vor dem Problem knapper werdender
Ressourcen, aber auch vor dem Problem begrenzter Aufnahmefähigkeit der
natürlichen Umwelt für Emissionen und Abfälle. Auch "kleine"
Entscheidungen auf kommunaler Ebene können sich auf das gesamte
Ökosystem der Erde auswirken.

Die Welt des 21. Jahrhunderts wird kleiner und enger und gleichzeitig
größer sein. Entfernungen, Grenzen und Orte spielen eine zunehmend
geringere Rolle. Die Menschen wirtschaften und leben weltweit zusammen.
Aber nur so werden sie auch die Herausforderungen der Zukunft bewältigen
können.


1. Minden ist mehr als die Summe seiner Teile


Vision:

Minden ist Heimat für Menschen aus unterschiedlichen Generationen,
Kulturen und Religionen.

Das heißt:

Alle Generationen und Kulturen leben in guter Nachbarschaft zusammen und
nehmen gleichberechtigt am Gemeinschaftsleben teil. Die Menschen kümmern
sich umeinander. Partnerschaftliche Gleichberechtigung bestimmt das
Klima zwischen Männern und Frauen.

Die freiheitlichen Traditionen aus Aufklärung und Humanismus sowie der
lebendige Geist der Ökumene machen aus Minden eine menschenfreundliche
und tolerante Stadt.

Alle Mindenerinnen und Mindener fühlen sich verantwortlich für die
Integration von kranken und behinderten Menschen, Seniorinnen und
Senioren, Kindern, Jugendlichen und Menschen aus anderen Kulturkreisen
und fördern sie in Vereinen, Kirchengemeinden und durch ehrenamtliche
Arbeit.

Ein ständiger Dialog hilft, andere zu verstehen und Konfliktsituationen
zu vermeiden. Probleme werden durch Kommunikation gelöst, nicht durch
Gewalt.

Unter Beibehaltung des Charakters der einzelnen Stadtteile ist die
Infrastruktur Mindens den Erfordernissen des guten Zusammenlebens
angepasst. Sie bietet eine gute Nahversorgung und Begegnungsstätten für
alle.


2. Bürgerinnen und Bürger gestalten Mindens Zukunft


Vision:

Durch bürgerschaftliche Beteiligung, Übernahme von Verantwortung auf
allen Ebenen und Förderung des Engagements Einzelner begegnet Minden den
Herausforderungen der Zukunft aktiv.

Das heißt:

Die Kommunalpolitik wird für und mit den Menschen gestaltet und ist
transparent, ehrlich, pflichtbewußt und gerecht. Sie bindet die Menschen
frühzeitig in Planungen und Entscheidungen ein. Ortsteile finden
Unterstützung bei der Institutionalisierung von mehr Bürgerbeteiligung.

Die Mindenerinnen und Mindener übernehmen Verantwortung für ihre Stadt.
Es gibt zahlreiche Anreize für Bürgerengagement und projektbezogenes
Ehrenamt. Neuen Ideen wird aufgeschlossen und flexibel begegnet.

Dezentralisierung und Mitbestimmung haben Vorrang vor Hierarchien. Die
Einbindung der Bedürfnisse einzelner Ortsteile in Entscheidungen wird
kontinuierlich verbessert.


3. Minden, die menschliche Stadt


Vision:

Wohnen und Leben in Minden richtet sich an den Bedürfnissen der Menschen
aus.

Das heißt:

Minden stellt sich flexibel auf neue gesellschaftliche Aufgaben ein und
garantiert soziale Sicherung für alle Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Bedürfnisse der Menschen in Hinblick auf Wohnraum, Arbeitsumfeld,
soziale Kontakte und Freizeitgestaltung sind wichtige Kriterien für
städtebauliche Planungen in Minden.

Wandel bei Anforderungen an Wohnraum, Kinder- und Altenbetreuung,
Bildungs- und Versorgungsangebote in den Stadtteilen wird
berücksichtigt.

Die Benachteiligten der Gesellschaft werden in ihren Menschenrechten
geachtet und vor Diskriminierungen fürsorglich geschützt. Ihnen stehen
persönliche und technische Hilfen zur Verfügung, die auch ihre Teilnahme
am Gemeinschaftsleben ermöglichen.

Straßen, Plätze und Grünflächen sind so gestaltet, dass sich alle
Menschen sicher und wohl fühlen.

Die ambulante Medizin gewährleistet umfassende und ortsnahe medizinische
und ärztliche Versorgung. Darüber hinaus bieten im stationären Bereich
die Kliniken in Minden eine Spitzenversorgung mit Bedeutung weit über
die Region hinaus.


4. Buntes und vielfältiges Minden


Vision:

Minden bietet eine Fülle von attraktiven Angeboten in den Bereichen
Freizeit, Kultur und Sport.

Das heißt:

Qualitativ hochwertige Kultur- und Freizeiteinrichtungen ermöglichen ein
attraktives Angebot für Jung und Alt. Minden nutzt seine bevorzugte Lage
als grüne Stadt am Wasser.

Die Natur ist auch Freizeit- und Sportstätte und bietet individuelle
Rückzugszonen der Ruhe. Ein ressourcenschonender Umgang mit der Natur
steht im Vordergrund.

Vereine verbinden die Menschen. Sie halten ein breites Angebot an
Freizeitaktivitäten in der Gemeinschaft für alle Altersgruppen bereit.
Sport und Kultur schlagen Brücken über Generationen und Nationalitäten
hinweg.

Eine lebendige, vielfältige und weltoffene Kulturarbeit prägt das
Gesicht der Stadt Minden und der Region. Neben Großveranstaltungen sind
auch Kunst und Kultur im kleinen Rahmen fester Bestandteil der
Kulturlandschaft. Individuelle Kulturinteressen und Kulturaktivitäten
finden Berücksichtigung. Minden lebt eine Toleranz der Vielfalt.

Kultur-, Sport- und Freizeitangebote werden koordiniert, kommuniziert
und gefördert. Kultur- und Sportförderung eröffnen einem breiten
Publikum Zugang zu einem bunten und anspruchsvollen Kultur- und
Sportangebot.


5. Bildung für alle


Vision:

Mindens Bildungslandschaft eröffnet Chancen und Möglichkeiten zur
individuellen Entwicklung, beruflichen Entfaltung und Übernahme
gesellschaftlicher Verantwortung.

Das heißt:

Kinder und Jugendliche in Minden entwickeln sich zu eigenständigen und
sozial verantwortlichen Persönlichkeiten. Die wesentlichen Merkmale
dieser Persönlichkeitsentwicklung sind Wertorientierung,
Selbstentfaltung, Sozialkompetenz, Verantwortungsbewusstsein sowie Lern-
und Leistungsbereitschaft.

Alle Organisationen in der Mindener Bildungslandschaft werden lernfähig
gemacht und vernetzt. Dieses Bildungsnetz zeichnet sich durch
Transparenz, Offenheit und eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung
aus.

Chancen zur Teilhabe am Berufsleben werden verbessert. Wirtschaft und
Bildungseinrichtungen sorgen durch Kooperation und Kommunikation dafür,
dass alle Jugendlichen diese Chance erhalten. Die Berufs- und
Bildungsangebote sind der wirtschaftlich-technologischen Entwicklung
angepasst.

Minden ist für Kinder und Jugendliche ein Umfeld, in dem sie sich
engagieren können und Unterstützung erhalten. Die Teilnahme an
kulturellen, sportlichen und sozialen Angeboten ist ebenso
gleichberechtigt möglich wie die Inanspruchnahme von Hilfs- und
Präventionsangeboten.

Die Familien werden bei ihrer zentralen Aufgabe der Erziehung von
Kindern und Jugendlichen unterstützt und gefördert. Betreuungsangebote
stehen bedarfsgerecht zur Verfügung.

Minden hält ein umfassendes Angebot der Fort-, Weiter- und
Erwachsenenbildung bereit. Bildungseinrichtungen stehen nach Möglichkeit
ortsnah und für alle erreichbar zur Verfügung.


6. Aktive Gestaltung der Wirtschafts- und Arbeitswelt


Vision:

Die wirtschaftliche Entwicklung Mindens kommt den Unternehmen ebenso wie
den Menschen zugute. Bürgerinnen und Bürger, Politik, Verwaltung und
Unternehmen entwickeln partnerschaftlich Werte für Wirtschaft und Arbeit
der Zukunft und setzen sie gemeinsam um.

Das heißt:

Konsequenzen aller wirtschaftlicher Entscheidungen auf die Arbeits- und
Lebenswirklichkeit von Beschäftigten und Bevölkerung werden abgewogen.
Ansiedlungen erfolgen vorausschauend und berücksichtigen das Ziel eines
guten Nebeneinanders von Arbeit und Wohnen.

Regionalisierungen und heimische Anbieter werden ebenso wie
mittelständische und landwirtschaftliche Familienbetriebe besonders
unterstützt.

Die Innenstadt wird in ihrer Funktion als zentraler Einzelhandels- und
Dienstleistungsstandort gestärkt und ausgebaut. Ergänzend hierzu wird
die bürgernahe Versorgung in den Ortsteilen angestrebt.

Alle Bürgerinnen und Bürger können am Wirtschafts- und Arbeitsleben
teilhaben, da flexible Arbeitsmodelle gemeinschaftlich entwickelt und
die Arbeitnehmer für die Herausforderungen der Arbeitswelt der Zukunft
qualifiziert werden. Die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie wird
gefördert. Alle Bürgerinnen und Bürger haben Zugang zu neuen
Informationstechnologien.

Im kommunalen Konsens werden Wege entwickelt, auch Menschen ohne
Lohnarbeit identitätsstiftende Beschäftigung und Sicherung ihres
Lebensunterhalts zu ermöglichen. Die Unternehmen und die öffentliche
Hand haben eine besondere Verantwortung für die Schaffung von
Arbeitsplätzen.


7. Stadt der kurzen Wege


Vision:

Ressourcenschonende und bedarfsgerechte Verkehrssysteme sorgen für
Mobilität in Minden.

Das heißt:

Die Anknüpfung Mindens an das überregionale und regionale Verkehrsnetz
wird ständig optimiert. Besondere Beachtung finden dabei die
traditionell guten Anbindungen über Schiene und Wasserstraßen. Wert und
Nutzen der Verkehrswege werden erhalten.

Die unterschiedlichen Verkehrsträger haben ihre spezifische Berechtigung
und sind durch ein intelligentes Verkehrsmanagement miteinander
verknüpft. Sind Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit gewährleistet,
wird grundsätzlich dem umweltschonendsten System der Vorrang gegeben.

Die Verkehrsführung auf den Hauptverkehrsstraßen ist flüssig und
entlastet die Wohngebiete. Die "Stadt der kurzen Wege" vermeidet
überflüssigen und belastenden Verkehr.

Die Innenstadt ist an Sonn- und Werktagen gut erreichbar: Der
Autoverkehr wird zielgerichtet auf citynahe Parkmöglichkeiten gelenkt,
öffentliche Verkehrssysteme bieten eine attraktive und zwischen
Ortsteilen vernetzte Anbindung.

Minden bleibt fahrradfreundliche Stadt: Der Radverkehr erfährt eine
besondere Förderung. Der Schutz von schwächeren Verkehrsteilnehmern hat
stets Vorrang.


8. In Harmonie mit der Umwelt


Vision:

Als Voraussetzung für eine gesunde Zukunft werden in Minden Natur und
Umwelt gestärkt und geschützt.

Das heißt:

Zur Erhaltung der Natur als Freizeit- und Erholungsstätte wird sanft und
ressourcenschonend mit der Umwelt umgegangen. Tiere und Pflanzen sind
geschützt. Kindern und Jugendlichen wird nachhaltiges Umweltbewusstsein
vorgelebt.

Frei- und Grünflächen wie das Glacis sowie alter Baumbestand werden
geschützt, gepflegt und möglichst erweitert.

Bei der Ver- und Entsorgung haben umweltverträgliche Technologien und
nachhaltige Lösungen Vorrang. Die Versorgung mit Naturprodukten aus der
Region steht im Vordergrund. Der technische Fortschritt wird menschen-,
sozial- und umweltverträglich entwickelt.

Durch vorausschauende Planung werden die Voraussetzungen dafür
geschaffen, dass die Menschen in Einklang mit den Ressourcen von Natur
und Umwelt ihre Gesundheit ganzheitlich erhalten können. Hierbei helfen
gesundheitsfördernde und rehabilitierende Angebote sowie Informationen
über gesunde Lebensführung und ganzheitliche Medizin.


Auf dem Weg

Das Mindener Leitbild gibt den gegenwärtigen Stand der Diskussion über
die Zukunft der Stadt wieder. Es ist nicht als starrer Zielkatalog zu
verstehen, sondern kennzeichnet den Beginn einer ständigen Suche nach
dem richtigen Weg. Es wird sich deshalb auch anpassen und verändern
müssen. Getragen sein wird es immer von Dialog und Konsens, von der
Beteiligung der Betroffenen, von der Verantwortung für kommende
Generationen und vom Grundgedanken einer nachhaltigen Entwicklung
unserer Stadt im Sinne der lokalen Agenda 21 in eine menschliche und
gerechte Zukunft.

Das Leitbild für die Stadt Minden beschreibt grundsätzliche Ziele der
Stadtentwicklung, die durch ganz konkrete Projekte und Maßnahmen erst
noch umzusetzen sind. Die Umsetzung ist Sache aller Bürgerinnen und
Bürger. Sie alle sind Akteure bei der Entwicklung der Stadt.

Eine besondere Verantwortung mit Vorbildfunktion übernehmen hierbei
Politik und Verwaltung: Das Leitbild muss Bezugspunkt für das politische
und administrative Handeln sein. Maßnahmen müssen sich hieran messen und
beurteilen lassen. Politik und Verwaltung werden auch künftig
bürgerschaftliches Engagement und bürgerschaftliche Mitwirkung fördern
und unterstützen. Ein erster Schritt soll die Gründung einer
Bürgerstiftung sein.

 Minden hat sich auf den Weg gemacht

Wir bewegen Zukunft!

Anmerkung von amtage.de: Die Gründung einer Bürgerstiftung ist im Februar 2002 gescheitert.

 

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Aktualisiert: 29/01/12
 

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